Was ist Revivogen®?
Revivogen® ist ein dermatologisch empfohlenes und auf der Basis von natürlichen Inhaltsstoffen hergestelltes Präparat, das den Haarverlust bei Männern und Frauen signifikant reduziert. Revivogen® wurde von dem bekannten amerikanischen Dermatologen Dr. Alex Khadavi entwickelt, der dabei die wirksamsten Pflanzenextrakte mit nachweislicher Wirkung auf das, die Reduzierung des Haarverlust verursachenden DHT, in einer einzigartigen neuen und wirksamen Formel kombinierte.
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Die Ursachen des Haarausfalls und Haar-Erkrankungen
Haarverlust Mythen und Märchen
Es handelt sich in den allermeisten Fällen um eine androgenetische Veranlagung, die schon von den Eltern vererbt wurde. Bei Männern, die mit dieser Art von genetischem Haarausfall konfrontiert werden, sind die Haarwurzeln anfällig für ein Nebenprodukt des Testosterons, das Dihydrotestosteron, kurz DHT, genannt wird. Das DHT ist verantwortlich für den Verlust des normalen Haares und der Produktion von kürzeren, dünneren und weniger Pigmenthaltigem Haar. Bei den so genannten Geheimratsecken sorgen diese Pfirsichflaumhärchen zusätzlich für ein dünneres Haarbild und dem freien Blick auf die Kopfhaut. Mit der Zeit gehen diese verkleinerten Haarwurzeln dann ein (sie atrophisieren) und sorgen für einen nicht umkehrbaren Haarverlust. In diesen haarfreien Zonen oder Glatzenflächen gibt es dann keine Pflaumhärchen mehr und die Haut erscheint dünn und glänzend. Kahlheit oder Glatzenbildung ist ein irreversibler Prozess. Wenn die Haare erst einmal ausgefallen sind, sind sie für immer verloren. Es ist durchaus vergleichbar mit dem Verlust eines Körperteiles und da wir Menschen nicht in der Lage sind, Körperteile durch Nachwachsen zu ersetzen, gibt es auch keine Haarwuchsprodukte oder Behandlungen, die in der Lage wären, den Körper dazu zu bringen, neue Haare zu produzieren.
Norwood / Hamilton Skala des männlichen Haarverlustes
Hier unten sehen Sie eine bildliche Darstellung des männlichen Haarverlustes in unterschiedlichen Stadien nach der Norwood oder Hamilton Skala, die verwendet wird, um den Grad des Haarverlustes oder der Kahlheit bei Männern und Frauen zu bestimmen oder einzustufen.

Haarverlustvorsorge oder -vermeidung
Die gute Nachricht für alle Betroffenen ist, dass der Haarverlust vermieden werden kann, wenn eine frühzeitige Behandlung eingeleitet wird. Nicht nur der weitere Haarverlust, sondern auch die Miniaturisierung des Haarfollikels ist vermeidbar. Der Haarverlustprozess kann um 1 bis 5 Jahre zurück transformiert werden, durch die Umwandlung der verkleinerten Haare zu normalen Kopfhauthaaren. Dieser Prozess wird meist als Neuwachstum von Haaren bezeichnet, auch wenn man keine ausgefallenen Haare wieder wachsen lässt, sondern die unscheinbaren und verkleinerten Haare wieder regeneriert. Nachfolgend finden Sie die Ansätze und Methoden zur Vorbeugung und Vermeidung von Kahlheit, Glatzenbildung oder Geheimratsecken:
Wachstumsstimulation
Die erste Haarverlustbehandlung, die von der FDA (Food and Drug
Administration)in den USA
freigegeben wurde, war Minoxidil, welches in den USA und Europa
unter dem Namen Regaine verkauft wird. Minoxidil ist eine Substanz,
die spezifisch den miniaturisierten Haarfollikel belebt und zum
Wachstum anregt. Minoxidil zwingt den Haarfollikel in die
Wachstumsphase. Obwohl Minoxidil ein Vasodilator ist, wird seine
Wirkung nicht durch diese vasodilatorische, durchblutungsfördernde
Wirkung hervorgerufen und seine spezifische Wirkung ist bis heute
unbekannt. Da Minoxidil nachweislich nicht die DHT Produktion
verringert, glauben viele Experten nicht an seine Wirkung, da die
weitere Produktion von DHT kontinuierlich den Haarfollikel weiter
angreift und schädigt.

Revivogen hingegen bietet eine natürliche Haarwachstumslösung für Männer und Frauen - mit natürlichen Inhaltsstoffen - , die die gleiche Wirksamkeit gezeigt haben wie die anderen bekannten Haarwachstumsbehandlungen. Revivogen enthält Procyanidin Oligomere, eine spezielle natürliche Wirkstoffgruppe, mit ähnlich stimulierenden Eigenschaften wie Minoxidil. Procyanidin Oligomere finden sich in vielen Früchten und in höchster Konzentration in Weintraubenkern Extrakten. Jüngste Studien japanischer Forscher belegen, dass Weintraubenkern Extrakte eine ebenso starke Stimulation des Haarwachstums bewirken wie Minoxidil.
DHT Inhibitoren
Weil der Haarverlust bei Männern und Frauen durch das Hormon DHT meist genetisch veranlagt ist, muss eine sinnvolle Behandlung auf jeden Fall die Reduzierung des DHT beinhalten. Propecia (Finasteride) ist das erste von der FDA zugelassene Medikament, dass DHT bei Haarverlust und Glatzenbildung als Target hat. Propecia ist ein Medikament das oral aufgenommen wird und im Körper die Funktion des 5-Alpha-Reduktase Enzyms behindert, das verantwortlich ist für die Umwandlung von Testosteron in DHT in unterschiedlichen Körpergeweben. Genau genommen unterdrückt Propecia die Typ II Form der 5-Alpha-Reduktase um ca. 70%. Propecia ist verschreibungspflichtig und wird nicht für die Behandlung von Frauen empfohlen. Propecia ist ein relativ sicheres Medikament mit einer Nebenwirkungsrate von ca. 2%, wozu auch eine gewisse Libido Einschränkung zählt.
Da 98% des DHT im Körper direkt im Haarfollikel produziert wird, macht eine direkte lokale Behandlung hier mehr Sinn und die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen ist dabei sehr gering. Merck Pharmazeutika, der Hersteller von Propecia, behauptet, dass die Anwendung von Propecia in lokaler direkter Behandlung nicht erfolgreich war. Trotzdem hat Merck vor kurzem eine Patentschrift und Markenanmeldung für die lokale Anwendung von Propecia gegen den Haarverlust in den USA eingereicht.
Dudastride ist der neuste DHT Inhibitor, der zur Zeit aber nur für den Einsatz gegen Prostata Vergrößerung eingesetzt werden darf. Der Hauptunterschied zwischen Propecia und Dudasteride ist die Tatsache, dass Propecia nur die Typ II Form des 5-Alpha-Reduktase Enzyms hemmt, während Dutasteride beide Formen, Typ I und Typ II, des 5-Alpha-Reduktase Enzyms bis zu 90% hemmt. Weil Dudasteride also die DHT Produktion weitaus besser hemmt, haben erste Tests bereits bewiesen, dass Dudasteride ebenfalls gegen Haarverlust wirkt und anhand seiner Wirkweise ist eine höhere Wirkung als bei Propecia zu erwarten. Auch Dudasteride wird als orales Medikament zur systemischen Aufnahme verschrieben und hat die gleichen Nebenwirkungen wie Propecia.
Revivogen Lösung gegen Haarverlust und Glatzenbildung
Revivogen bietet eine natürlich wirksame Alternative für Männer,
die unter dem androgenetischen Verlust ihrer Haare leiden. Revivogen
besteht aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen die klinisch in ihrer
Wirksamkeit erprobt wurden, zur Reduktion der DHT Produktion, dabei
das Eindringen von DHT in den Haarfollikel verringern und die Haare
aktivieren um wieder in die Wachstumsphase einzutreten.
Revivogen ist auch sicher und verträglich für Frauen, die ebenfalls
unter dem Verlust ihrer Haare leiden und zeigt dort keinerlei
unerwünschte Nebeneffekte.

Revivogen enthält die Fettsäuren GLA, ALA, Linolensäure und Ölsäure als spezifisch wirksame DHT-Hemmer. Diese ausschließlich natürlichen Substanzen wurden wissenschaftlich in mehreren Studien untersucht und es wurde nachgewiesen, dass diese die Typ I und Typ II 5-Alpha-Reduktase nach topischer Applikation um bis zu 90% hemmen. Dies ist vergleichbar mit Dudasteride, allerdings ohne die erwähnten Nebenwirkungen.
Die anderen DHT-Hemmer in Revivogen sind Sägepalmen-Extrakt und die darin enthaltenen Wirkstoffe sowie Zink und Azelainsäure.
Warten Sie nicht, bis der Haarverlust schlimmer wird ....
Je länger Sie warten um das Haarwachstum zu stabilisieren, desto mehr Haare werden Sie verlieren. Beginnen Sie mit der natürlichen Revivogen Behandlung noch heute! Sie bekommen Revivogen in Ihrer Apotheke.
Einige Schätzungen gehen davon aus, dass 50% aller Frauen in Europa und den USA unter einem mehr oder weniger starken Haarverlust leiden wenn sie 50 oder älter sind. Vergleichbar mit Männern ist der Grund hiefür bei 90% aller untersuchten Fälle die androgenetische Alopezie oder die weibliche Glatzenbildung.
Was genau ist weiblicher Haarverlust?
Es handelt sich in erster Linie um eine genetische Disposition vererbt von den Eltern. Der genetisch betroffene Haarfollikel bei den Frauen ist dann anfällig für ein Nebenprodukt des Testosterons, genannt Dihydrotestosteron oder DHT, das dafür sorgt, dass das normale Haar ausfällt und durch ein dünnes, kürzeres und farbloseres Haar ersetzt wird. Dieses "Pfirsichpflaum-Haar" lässt den behaarten Kopf bei Frauen und Männern dünner und durchscheinender aussehen. Mit der Zeit sterben diese verdünnten und verkleinerten Haarfollikel ab und hinterlassen die kahle Kopfhaut, auf der dann keine Haare mehr wachsen. In diesen kahlen Stellen wachsen nie mehr neue Haare und die Kopfhaut wirkt dort blass und glänzend. Kahlheit oder Glatzenbildung ist also ein nicht umkehrbarer Prozess. Wenn der miniaturisierte Haarfollikel ausgefallen ist, ist er für immer verloren. Dies ist durchaus vergleichbar mit dem Verlust eines Körperteiles. Da wir nicht in der Lage sind dieses nachwachsen zu lassen, gibt es auch kein Haarwuchsmittel oder eine Behandlung für Frauen gegen diesen Haarverlust, welches den Körper anregen könnte, wieder neue Haare dort zu bilden.
Ludwig Skala des Haarverlustes bei Frauen
Auf den nachfolgenden Bildern sehen Sie die bildliche Darstellung der verschiedenen Stufen des weiblichen Haarverlustes nach der so genannten Ludwig Skala, die von Dermatologen zur Einstufung der Schwere des Haarverlustes benutzt wird.

Ursachen für den weiblichen Haarverlust
Frauen, ebenso wie Männer, verdanken die Gene für dünner werdendes Haar ihren Eltern. Bei Frauen wird das Hormon Testosteron in den Nebennieren und den Ovarien produziert. Glücklicherweise reicht die Menge an Testosteron und DHT bei Frauen nicht aus, um den androgenen Haarausfall wie bei Männern zu starten, da die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron die Balance halten und damit einen Schutzeffekt auf die Follikel ausüben. Diese Hormone reduzieren die DHT Produktion und blockieren die Anbindung von DHT an den Haarfollikel solange sie in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Jeder Zustand aber, der eine verringerte Produktion von Östrogen und Progesteron oder die Überproduktion von DHT verursacht in genetisch veranlagten Frauen natürlich die beschriebene Haarverdünnung. Bei vielen Frauen kann der Haarverlust in jedem beliebigen Alter nach der Pubertät beginnen, in den meisten Fällen aber sehr stark während und nach der Menopause. In der Menopause sinkt die Produktion der weiblichen Hormone dramatisch und verliert ihre Schutzfunktion gegen den weiblichen Haarverlust.
Haarverlust bei Frauen in der Menopause zeigt deutlich das hormonelle Ungleichgewicht dass üblicherweise eine medizinische Untersuchung und eine geeignete Behandlung erfordert.
In der Post-Menopause kann die hormonelle Ersatztherapie das Ungleichgewicht wieder regulieren und den Prozess in der Regel stoppen. In den Fällen, in denen eine Hormontherapie nicht angezeigt ist, gibt es nur die pharmazeutische Behandlung mit Regaine 2%. Zwar aktiviert Regaine die Wachstumsphase der Haarfollikel, hat aber keinen Effekt auf die DHT Produktion, die wahrscheinlich zur Verdünnung und dem Ausfall der Haare führt.
Die Revivogen Lösung gegen den weiblichen Haarverlust
Revivogen bietet eine natürlich wirksame Alternative für Frauen,
die unter dem androgenetischen Verlust ihrer Haare leiden. Revivogen
besteht aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen die klinisch in ihrer
Wirksamkeit erprobt wurden, zur Reduktion der DHT Produktion, dabei
das Eindringen von DHT in den Haarfollikel verringern und die Haare
aktivieren um wieder in die Wachstumsphase einzutreten.
Revivogen ist auch sicher und verträglich für Frauen, die ebenfalls
unter dem Verlust ihrer Haare leiden und zeigt dort keinerlei
unerwünschte Nebeneffekte.

Revivogen enthält die Fettsäuren GLA, ALA, Linolensäure und Ölsäure als spezifisch wirksame DHT-Hemmer. Diese ausschließlich natürlichen Substanzen wurden wissenschaftlich in mehreren Studien untersucht und es wurde nachgewiesen, dass diese die Typ I und Typ II 5-Alpha-Reduktase nach topischer Applikation um bis zu 90% hemmen. Dies ist vergleichbar mit Dudasteride, allerdings ohne die erwähnten Nebenwirkungen.
Die anderen DHT-Hemmer in Revivogen sind Sägepalmen-Extrakt und die darin enthaltenen Wirkstoffe sowie Zink und Azelainsäure.
Warten Sie nicht, bis der Haarverlust schlimmer wird ....
Je länger Sie warten um das Haarwachstum zu stabilisieren, desto mehr Haare werden Sie verlieren. Beginnen Sie mit der natürlichen Revivogen Behandlung noch heute! Sie bekommen Revivogen in Ihrer Apotheke.
Alopecia
Areata oder kreisförmige oder zirkuläre Alopezie ist eine besondere
Form des Haarausfall, bei der der Haarausfall in kreisförmigen
Flecken überall am Körper auftreten kann, üblicherweise aber auf der
Kopfhaut oder dem Barthaarbereich. Die Haar fallen aus und
hinterlassen kreisrunde, münzengroße kahle Stellen mit weicher,
verletzlicher Haut. Alopecia Areata kann in seltenen Fällen bis zum
kompletten Verlust
aller Haare am gesamten Körper führen. Die kahlen Stellen erscheinen
plötzlich und unerwarted und können auch genauso wieder zuwachsen.
Der Verlust der Haare entsteht durch eine gestörte Reaktion des
Immunsystems auf diese Haarfollikel, so dass diese schließlich
ausfallen. Diese Krankheit wurde bei Kindern und Erwachsenen jedes
Alters beobachtet.
Diese Form des Haarausfall tritt bei 1 - 2 % der Gesamtbevölkerung einmal in ihrem Leben auf. Ungünstige Prognosen dafür sind: Auftreten im frühen Alter, Auftreten auf der Rückseite des Kopfes, Betroffenheit großer Körperflächen und eine Historie anderer Autoimmunerkrankungen. Unabhängig vom Haarverlust, erfreuen sich die Betroffenen meist bester Gesundheit. Alopecia Areata heilt in der Regel von selbst wieder ab, die Heilung kann beschleunigt werden durch monatliche Steroid Injektionen durch einen Mediziner oder topische Behandlung mit Minoxidil.
Telogen-Effluvium (temporärer Haarverlust)
Telogen-Effluvium
ist eine Form des Haarverlustes, die viele verschiedene Ursachen
haben kann. Dazu gehören zum Beispiel, Anämie, wenig Eisen,
verringerte Proteinzufuhr durch Diät, Schilddrüsenerkrankungen,
Geburt eines Kindes, große Operationen, schwere Krankheiten,
verschiedene medikamentöse Behandlungen oder Kontrazeptiva.
Üblicherweise beginnt der Haarverlust am ganzen Kopf nach dem
Eintreten einer der o.g. Ereignisse. Der Grund hiefür ist, dass die
Haarfollikel in größerer Zahl von der Wachstumsphase in die
Ruhephase versetzt werden als üblich. Einige Menschen bemerken dann
eine größere Zahl von Haaren in der Bürste, der Dusche oder im
Kopfkissen als normalerweise. Üblich ist ein normaler Haarverlust
von ca. 100 - 150 bis zu 500 Haare pro Tag. Sobald der Stress für
den Körper wieder abklingt, wird sich auch der erhöhte Haarverlust
im Zeitraum von 6 - 12 Monaten wieder reduzieren.
Anämie (reduzierte Anzahl von roten Blutkörperchen) - Patienten mit Anämie, z.B. durch starke Blutungen, niedrigem Eisenwert oder einer reduzierten roten Blutkörperchenbildung neigen zu der Entwicklung eines Telogen-Effluvium. Einige Menschen haben auch eine zu geringe Menge Eisen in ihrer Nahrung oder leiden unter einer Eisenaufnahme Störung. Frauen mit starker Menstruation können ebenfalls einen Eisenmangel aufweisen. Eine zu niedrige Eisenkonzentration kann leicht mit Hilfe von Laboruntersuchungen nachgewiesen werden und durch Eisenpräparate ausgeglichen werden. Die Vorgeschichte einer Eisenmangel Anämie sollte aber immer untersucht und behandelt werden. Wenn dieser Eisenmangel nachgewiesen ist und behandelt wird, lässt auch der Haarausfall schnell wieder nach.
Proteinmangel: Manche Menschen, die sich einer radikalen Diät mit zu geringer Proteinmenge unterziehen, oder abnorme Essensgewohnheiten, oder eine gestörte Proteinverwertung im Verdauungstrakt aufweisen neigen zu Telogen-Effluvium. Der Körper versucht dann Proteine einzusparen und verschiebt mehr und mehr Haarfollikel in die Ruhephase. Ein massiver Haarausfall kommt dann meistens einige Monate später. Das Haar kann dann relativ leicht mit der Wurzel aus der Haut gezogen werden. Dieses Problem kann sehr leicht durch ausreichende Proteinmengen in der Nahrung wieder aufgehoben werden.
Schilddrüsen Erkrankungen: Sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) als auch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann Haarverlust bei Männern und Frauen steigern. Der Arzt kann hier leicht die Funktion der Schilddrüse durch Laboruntersuchungen überprüfen und durch eine geeignete medikamentöse Therapie den Haarverlust wieder reduzieren.
Schwangerschaft und Geburt: Wenn eine Frau schwanger ist, sind die meisten ihrer Haare in der Wachstumsphase. Nach der Geburt des Kindes werden daher auch mehr Haare als sonst in die Ruhephase übertreten. Dies kann dann zu einem dramatischen Haarausfall und dünner werdendem Haar führen. Dieser Haarverlust hält ca. drei bis sechs Monate an und verschwindet dann in den meisten Fällen wieder.
Schwere Krankheit und umfangreiche Operationen: Krankheit und Operationen können ebenfalls den Körper dazu veranlassen eine größere Zahl von Haaren in die Ruhephase zu schicken. Drei bis vier Monate nach einem starken Fieberanfall, schwerer Krankheit, Infektionen, oder größere Operationen können einen massiven Haarverlust von mehr als 250 Haaren pro Tag auslösen. Dieser Haarausfall reguliert sich aber von selbst innerhalb von 12 Monaten.
Medikamente: Einige verschreibungspflichtige Medikamente verursachen ebenfalls einen temporären Haarverlust. Beispiele dafür erstrecken sich auch auf folgende medikamentöse Behandlungen: Schmerz (Aspirin oder Ibuprofen), Depressionen, Kontrazeptiva, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck oder Blutverdünner. Hohe Dosen von Vitamin A oder Accutane gegen Akne können den Haarverlust ebenfalls auslösen.
Kontrazeptiva (Anti-Baby-Pille): Manche Kontrazeptiva können Haarverlust bei den Frauen auslösen, die eine androgenetische Disposition für den weiblichen Haarverlust besitzen. Durch eine andere Verschreibung des Arztes für ein anderes Präparat lässt sich dieses oft beheben. Dieser Haarverlust kann ebenfalls auftreten, wenn eine Frau die Antibaby Pille absetzt. Dieses kann durchaus für sechs Monate nach dem Absetzen des Präparates anhalten.
Traktions-Alopezie entsteht durch massiven Zug an den Haaren beim Brennen oder Knoten bei den so genannten Rasta-Locken oder -Zöpfen. Dies tritt sehr oft bei afroamerikanischen Frauen deren Haare von Kindheit diesem strengen Zug unterworfen werden. Dieses permanente Ziehen an den Haaren resultiert in einer Art Narbenbildung aus denen heraus die Haare nicht mehr wachsen können. Dieser Zustand kann nur durch Lockerung der Locken oder Zöpfe. Allerdings, wenn die Narbenbildung bereits abgeschlossen ist, kann dieser Zustand nur noch durch Transplantation neuer Haare verbessert werden.
Haarausfall- Mythen und Märchen
Bevor man die wirklichen Gründe für Haarverlust erklärt und verinnerlicht hat, ist es unbedingt auch wichtig die vielen Mythen und Märchen, die viele von uns bestimmt schon gehört haben, aus der Welt zu räumen.
Blutversorgung:
Schlechte Blutversorgung des Haarfollikels wird oft verantwortlich
für den Haarverlust gemacht und viele Behandlungen versprechen die
Umkehrung des Haarverlustes durch eine Erhöhung der Blutzirkulation
in der Kopfhaut. Wiederholte Untersuchungen mit starken Wirkstoffen
die die Blutzirkulation verbessern haben bisher kein verbessertes
Haarwachstum zeigen können. Die Transplantation von Haaren in die
kahlen Stellen zeigen einen guten Effekt, ohne dass man dafür die
Blutzirkulation gegenüber den behaarten Bereichen erhöhen müsste.
Verstopfte
Haarfollikel: Einer der am weitesten verbreiteten Haarverlust
Mythen ist der Haarverlust durch verstopfte Haarfollikel. Verstopfte
Haarfollikel können zu eingewachsenen Haaren und damit zu
Entzündungen führen aber nicht zum Haarausfall. Genauso wenig können
dann Shampoos oder Cleanser, die verstopfte Poren oder Follikel
wieder öffnen sollen, eine Verbesserung des Haarwachstums oder ein
neues Haarwachstum ermöglichen.
Schlechte Versorgung: Eine ganze Reihe von
Haarwachstumsprodukten versprechen den Haarfollikel besser zu
ernähren und vor Haarverlust und dünnem
Haar zu schützen. Wie schon an anderer Stelle beschrieben können
auch Menschen, die gesund sind und sich auch so ernähren, jederzeit
ihre Haare verlieren und Nahrungsergänzungen oder Zusätze werden
diese Haare nicht wieder wachsen lassen.
Milben und Wanzen: Eine der neuesten Haarverlust Mythen
sind Milben. Obwohl
Milben und andere Organismen auf dem Kopf gefunden werden können,
sind sie nicht verantwortlich für irgendeine Form von Haarverlust.
Das beste Beispiel dafür sind Obdachlose oder Menschen in sehr armen
Ländern mit einer außergewöhnlich dichten Behaarung. Auch die
topischen Behandlungen um diese Tierchen zu beseitigen, haben bisher
noch Haare wachsen lassen. .
